Weingut - Sorten und Lagen
Fränkische Weinbergslagen
Erlenbacher Krähenschnabel in einem kleinen Seitental des Main-Vierecks, zwischen Würzburg und Spessart, liegt der Weinort Erlenbach. Bereits im Jahr 1063 wurde der Weinbau um die Ortschaft "Erlabah" (heutiges Erlenbach) urkundlich erwähnt. Mönche des Benediktinerklosters Holzkirchen, das zur Abtei Fulda gehörte, bewirtschaftete dort die ersten Rebhänge. Großzügig mündet die Tallage direkt ins angrenzende Maintal und führt dadurch zu vermehrter Nebelbildung. Durch diese vom Main aufsteigenden Nebel wird zum einen die gefürchtete Frostgefahr
Gemindert und zum anderen die volle Traubenreife währen der Herbst- Tage gefördert. Die Lage ist ausschließlich nach Süd-Südwest ausgerichtet. Somit kann der Rebstock bis in die späten Nachmittagsstunden Die wertvolle Energie der Sonne aufnehmen. Völlig mit Wald eingerahmt entwickelt sich ein Kleinklima, das sich auf Wachstum und Gedeihen der Reben besonders posiiv auswirkt.

Die Weine aus Erlenbach waren für Kenner fränkischer Besonder- heiten schon immer ein Begriff: obwohl auf klassischem Muschelkalk-Boden gewachsen, sind sie nicht so betont erdig-bodengeprägt sondern bestechen durch ihre fruchtige Eleganz. Bereits seit vielen Jahrzehnten sind diese Weine auf Grund ihres zarten Charakters und ihrer vornehmen Art für Weinkenner unvergleichlich. Heute reifen neben dem traditionellen Müller-Thurgau und Silvaner auch Riesling, Traminer, Dornfelder und Spätburgunder. Häufig reihen sich Weine aus Erlenbach in die Spitzengewächse Frankens ein. Diese erlesenen Tropfen haben auf den Weinkarten renommierter Restaurants weit über die Grenzen Frankens hinaus einen festen Platz.
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